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Betreff: Höhere Weihen des Stabes

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Phaldas

[ 17-01-19 | 08:34 | #1 ]

Hallo zusammen,

da ich keine Idee habe, auf wen Lindariel im Quiz anspielt, mache ich mal zu einem anderen Thema einen Thread auf :)

Hintergrund ist, dass ich zwar meine Heldden in RV inzwischen belohnt habe, aber für den ein oder anderen auch den weiteren Weg bis Rausch der Ewigkeit vorzeichnen möchte. Für einen Magier empfiehlt sich sicherlich die Ernennung zum Erzmagier und eine dazugehörige Prüfung. Nun habe ich auch über eine spieltechnische Belohnung nachgedacht und bin darüber gestolpert, dass Rohal seinen Stab mit den "höheren Weihen" belegt hatte. Ich denke es wäre stimmungsvoll, wenn Erzmagier in Aventurien in das Geheimniss einer solchen "höhere Weihe" eingeweiht würden.

Nur was genau könnte ein solcher Stabzauber bewirken? Insbesondere in Hinblick darauf, dass die Ernennung vermutlich erst im letzten Abenteuer der Kampagne erfolgt.

Das Einfachste wäre sicherlich eine Art "verbesserter" Merkmalsfokus, der z.B. mit etwas Vorbereitungszeit (extra Zauberdauer) eine sehr starke Erleichterung für den nächsten Zauber bewirkt. Auch vorstellbar wäre ein "verbesserter" Modifikationsfokus, der die nächste spontane Modifikation deutlich verstärkt.

Irgendwie finde ich diese beiden Ideen aber momentan noch etwas langweilig; habe aber keinen Geistesblitz für etwas wirklich stimmungsvolles, dass zudem nicht völlig sinnfrei in Hinblick auf die Dämonenschlacht ist (sollte ja auch permanente AsP kosten).

Bene

[ | url | 17-01-19 | 16:27 | #2 ]

Schöne Idee, Phaldas. Mein Eis-Elementarist wird in Drakonia den fünften Stabzauber erlernen. Allerdings wird sich sein Stab danach nicht in ein Flammenschwert sondern eine Axt aus schillernden Eis verwandeln können. Vielleicht wäre das Konzil auch ein guter Ort für deine höheren Weihen? Hier liegt sicher viel verlorenes Wissen. Und vielleicht entdecken ja die Firnglänzenden Finger etwas Passendes für deinen künftigen Erzmagier? Je nachdem, wie mächtig du deine Helden kurz vor ihrem Abnippeln machen möchtest, könntest du auch darüber nachdenken, dass der Stab die eigene Regeneration steigert. Zumindest in DSA3 ist es als Magier ja meist am problematischsten, dass sich die AE so schnell verbraucht.

Spielleiter

[ | 18-01-19 | 22:32 | #3 ]

Das klingt nach einer schönen, individuellen Belohnung - also was würde dem Magier wohl gefallen? Ich weiß nichts über ihn, daher fehlt mir ein Ansatzpunkt. Welche Fähigkeiten hat er, welche hätte er gerne? Braucht es in der letzten Schlacht eher eine Verstärkung dess was er kann oder einen Ausgleich seiner Schwächen? Wie fantastisch darf es werden in eurer Runde?
Varianten von Bekanntem finde ich einen guten Kompromiss wenn es etwas bodenständiger sein soll, aber auch da kann man ja noch die Stärke skalieren. Ich habe mal eine Fähigkeit "Verbotene Pforten II" für einen Druiden eingeführt, die die spontane Umwandlung von permanenten ASP in sofort nutzbare AE erlaubt, im Verhältnis 1:10. Also eine Art Druidenrache light.
Soll der Stab als Quelle einer Kraft dienen oder als Verstärkung von dem, was der Magier selbst kann? Gibt es einen besonderen Bezug zu einem Element oder einem Zweig der Magie, der aufgegriffen werden soll?

Phaldas

[ 20-01-19 | 12:00 | #4 ]

Hallo Bene, Hallo Spielleiter,

erstmal Danke für die ganzen Ideen. Es handelt sich um eine Lowanger Beherrschungsmagierin (schwarz); die allerdings als Spielerin nur wenig Kreativität zeigt, wenn es ums Zaubern geht. Die üblichen Zauber sind daher auch Ignifaxius, Gardianum, Ignisphaero oder Pentagramma (etwa in der Häufigkeit der Anwendung). Ebenso typisch ist, dass sie bereits zu Beginn des Kampfes einen Großteil ihrer Kraft verbraucht und ab etwa der 2.Hälfte eines Finalkampfes nicht mehr allzu viel macht :)

Mir gefällt deshalb insbesondere die Idee mit den verbotenen Pforten II. Auch vorstellen könnte ich mir eine Art "Sparzauber II" bzw. "Kraftfokus II", der dann jedoch aktivierbar sein sollte. Zum Beispiel die Anwendung eines Rituals, dass erstmal AsP kostet und dann aber bei Auslösung diese AsP plus RkP* Punkte einspart. Beispielregel:

Ritualaktivierung: 7 AsP + Probe auf die Ritualkenntnis +5, Ritualdauer: 1 SR, Wirkungsdauer: RkP* Tage
Wirkung: Einmalige Einsparung von 7 + RkP* AsP bei Erhöhung der ZD um 2 Aktionen.

Vielleicht gebe ich ihr beide Varianten zur Auswahl und lege noch einen Mindestwert für den RkW fest (16 oder evtl. sogar 18)?

Phaldas

[ 20-01-19 | 12:08 | #5 ]

Noch eine Ergänzungsfrage:

Ich bin ja gerade in RV und spiele auch bald eine Szene mit den "Ehrungen" durch die Gilde. Da könnte ich z.B. schon einmal verlautbaren, dass für die Magierin eine Basilius-Prüfung angesetzt ist. Nur was wäre ein guter Zeitpunkt?

In der offiziellen Zeittafel heisst es: Eff bis Phex -> Die Helden verlassen den Schlund und erledigen noch persönliche Dinge. Ab Phex sind die Helden dann wieder in Drakonia. Das wäre doch ganz gut, oder ? Zumal Punin von Drakonia nicht soo weit entfernt ist.

Bene

[ | url | 21-01-19 | 13:36 | #6 ]

Klingt doch nach nem schönen Vorhaben. Zu der mangelnden Kreativität von Magierspieler*innen noch was. Hatte auch einen (Al`Anfaner in) der Runde, der neben Flammenlanzen und heilenden Händen wenig anderes zum Einsatz brachte. Ich hab dann mal mit ihm ein Solo gespielt, wo ich gezielt ganz bestimmte Situationen geschaffen habe, wo er andere Zauber einsetzen MUSSTE, um zu bestehen. Von da an hatte der Spieler sie auch "auf dem Schirm" un brachte sie selbst automatisch mehr ein. Vielleicht kannst du ja die Basilius-Prüfung entsprechend gestalten, dass die Lieblingszauber der Spielerin eben erstmal nicht zum Ziel führen und sie sich auf unvertrauteres Terrain begeben muss. Gut möglich, dass du ihre Figur dann in MdS vielfältiger erleben wirst.

Phaldas

[ 22-01-19 | 08:44 | #7 ]

Hi Bene,

das habe ich bereits einmal bei ihrer Magus-Prüfung versucht, die ich zwischen Unsterbliche Gier und PdG angesetzt hatte. Sie hatte zwar viel Spaß bei dieser Prüfung (die im Lowanger Stil darauf angesetzt war ihre Willensstärke zu fordern), verfiel dann aber wieder in alte Muster. Inzwischen beherrscht sie jedoch die entsprechenden Kampf/Antimagie-Zauber so gut, dass es gar nicht mehr auffällt, dass sie eigentlich eine Beherrschungsmagierin ist (Bilanz der bisherigen Kampagne: 2 x Somnigravis, 1 x Imperavi, 2-3 x Horriphobus, 1 x Bannbaladin).

Ich habe jedenfalls beschlossen, dass ich ihr den Spaß gönne eine Kampfmagierin zu spielen und nicht mehr versuche, sie zu kreativeren Magieanwendungen zu überreden.
Allerdings wäre es trotzdem nett, wenn die Basilius-Prüfung etwas mehr Einfallsreichtum erfordert. Momentan denke ich an drei Teile:

1. Magietheorie (das werde ich vermutlich bei ihrem Magiekunde-Wert nicht groß ausspielen)
2. Bannung eines Dämons
3. Kreativ-Teil (evtl. das Suchen nach dem wahren Namen des Dämons?)

Wenn ich das Ganze in die Traumwelt versetze, könnte ich dabei ein wenig mehr ausufern (Angriff auf Punin z.B.), zumal die Prüfer sicherlich keinen echten Dämon beschwören möchte.

Alternativ wäre, dass ich die Prüfung relativ langweilig gestalte (Magietheorie, Vorführen einiger Zauber im "Trockenmodus"), aber durch ein Ereignis unterbreche, bei dem sie sich beweisen muss. Zum Beispiel könnte ein Dämon angreifen und einer der Anwesenden ruft ein "Auge des Limbus", in dass dann nicht nur der Dämon, sondern auch die Magierin gezogen werden.

Naja. Habe ja noch Zeit zum Nachdenken.

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